Die Modellbahnmodule – Teil 6 – Gleise fertig machen

Die im ersten Teil des Einschotterns der Gleise ausgeführten Arbeiten sind am einzelnen geraden Teil ausgeführt worden, so dass eigentlich nur ein Sechstel der Arbeiten bezüglich des Einschotterns und der Alterung fertig waren. Also war Fleißarbeit angesagt.

Ebenfalls musste geklärt sein, wie man den Schotter an den Modulübergängen anbringt und im Nachhinein die Kästen wieder auseinander bekommt. Schließlich wird mit Klebstoff gearbeitet. Das Gleiche gilt für die Bahnsteige, denn man braucht eine klare Kante zwischen Schotterbett und Bahnsteig. Das wär an sich kein Thema, aber die Bahnsteige sind noch nicht fertig, ansonsten wären sie schon fest an den Modulen angebracht.

Und bevor überhaupt eine Probefahrt stattfinden kann, muss für eine elektrische Verbindung zwischen Gleis und den Fahrzeugen gesorgt werden.

Schutz vor Verkleben an den Modulübergängen

Das Verkleben der Modulkästen kann verhindert werden, in dem man Aluminiumfolie zwischen die Module legt und dann die Kästen zusammenschraubt. Der Klebstoff hält nämlich nicht am glatten Aluminium und daher kann das Schotterbett übergangslos gestaltet werden.

Die Gleise des Bahnhofs noch ohne Schotter

Nachdem die Gleisschwellen mit der Airbrush matt gemacht und die Schienen von der Seite mit der Rostfarbe angestrichen worden sind, konnte mit dem Einschottern begonnen werden. Um die Bahnsteige wieder aus dem Verbund lösen zu können, habe ich sie in Alufolie eingewickelt.

Alufolie zum Schutz der Bahnsteige aus Holz

Nun begann die Fleißarbeit und es wurde geschottert wie wild.

Fertig eingeschottert, noch mit der Alufolie an den Bahnsteigen

Nach dem Schottermarathon konnte die Alufolie von allen Stellen wieder entfernt werden.

Fertiger Bahnhofsbereich

Das folgende Bild zeigt, wie gut der Übergang zwischen zwei Modulen gelungen ist.

Gleis an der Übergangsstelle der Module

Wichtig war, dass eine ordentliche Kante zu den Bahnsteigen hin entsteht. Dazu war sauberes Arbeiten notwendig. Das Foto zeigt, dass das gut gelungen ist.

Saubere Schotterkante an den Bahnsteigen

Nun muss noch dafür gesorgt werden, dass die Schienenfahrzeuge etwas vom Strom kriegen, ohne den sie nicht fahren oder leuchten, da ja die Modellgleise immer noch voller Farbe sind. Dazu habe ich einen alten Lappen genommen und mit Nitro-Verdünnung die Oberseite der Schienen abgerubbelt. Dazu sollte man das Fenster weit aufmachen oder am Besten diese Arbeit im Freien ausführen, denn die Verdünnung stinkt wie verrückt und man kann ordentlich Kopfschmerzen kriegen.

Reinigung der Gleise für guten elektrischen Kontakt

Eine kurze Probefahrt konnte nun auch schon absolviert werden. Ein kleiner Wendezug fuhr hervorragend auf den sorgfältig verlegten alten DDR-Gleisen genauso wie an den Piko A-Flexgleisen. Ob lange Wendezüge ebenfalls so gut unterwegs sind, muss ich die Tage mal ausprobieren…

24. März 2009 von Linus

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