Die Modellbahnmodule – Teil 14 – weiteres Segment für “Teppichbahning plus”

Wie in Teil 13 über das erste Segment für Teppichbahning plus schon erwähnt, reichte das ehemalige Kurvenmodul natürlich nicht aus, um die nötige Strecke mit der notwendigen Steigung für eine Verbindung zwischen den verschiedenen Ebenen zu realisieren. Daher musste man eine Rampenverlängerung schaffen, damit die Forderungen bezüglich der Steilheit der Strecke eingehalten werden konnten. Prinzipiell war der untere Streckenast als Gleisbogen ausgelegt, damit man in halbwegs normal großen Räumen den ganzen Krempel aufbauen kann. Als Bogenradius wurde 1000 mm gewählt und das mit einer leichten Überhöhung von etwa einem Millimeter. Der Radius wurde mit einer Schablone auf das Streckenbrett übertragen.

Schablone für den Gleisbogen

Schablone für den Gleisbogen

Als Untergrund diente ein Brett, auf dem das erste Stück der Rampe installiert wurde, der Rest der Rampe erhielt zurechtgesägte vertikal angeordnete Holzstücke.

Rampe vor dem Zurechtsägen des unteren Bretts

Rampe vor dem Zurechtsägen des unteren Bretts

Das rechteckige Brett wurde so zurechtgesägt, dass eine ordentlich aussehende Böschung an dem Rampenstück befestigt werden konnte. Das Trassenbrett war selbstverständlich das gleiche wie bei den normalen Modulen auch.

Grundbrett nun mit der Kontur des Gleisbogens<br /><br /><br /><br /><br />

Grundbrett nun mit der Kontur des Gleisbogens

Beim H0-Modellgleis handelt es sich diesmal nicht um das wie sonst hergenommene Piko-A-Gleis, sondern um das Roco Line-Gleis mit der selben Schienenhöhe wie das geoLine-Gleis. Das macht das Verbinden mit dem Bettungsgleis einfacher.

Des weiteren ist ein Stück des Gleises mit Betonschwellen versehen, was ein Stück repariertes Gleis darstellen soll.

Roco Line-Gleis eingeschottert

Roco Line-Gleis eingeschottert

Nach dem Verlegen des Gleises wurde es nach bekannter Methode eingeschottert. Das Einschottern des Modellbahngleises erfolgte mit Tapetenkleister, Holzleim und einigen Tropfen Spüli. Im Gegensatz zu den anderen Gleisen ist hier aber kein rot-brauner Schotter, sondern grauer benutzt worden.

Draufsicht auf das Rampensegment mit dem eingeschotterten Gleis

Draufsicht auf das Rampensegment mit dem eingeschotterten Gleis

Schienenprofile an den Seiten gealtert

Schienenprofile an den Seiten gealtert

Eigentlich vor dem Einschottern altert man die Schienenprofile mit rostbrauner Farbe – kann man aber auch im Nachhinein tun.

Bevor die Böschung an die Trasse kommt, wurden zum einen Kabel an die beiden Schienenstränge angelötet. Zum einfacheren Anschluss sind die Kabelfarben unterschiedlich.

Detailansicht der Alterung und Anschlusskabel unter dem Trassenbrett

Detailansicht der Alterung und Anschlusskabel unter dem Trassenbrett

Zum anderen kommen Halter für die Oberleitungsmasten an die Trasse. Aus optischen Gründen sind die Masten bereits bei den Modellbahn-Modulen berücksichtigt worden, so dass hier ebenfalls welche installiert werden – allein schon wegen der Einfachheit. Dazu sind kleine Holzklötzer in der entsprechenden Höhe angefertigt worden, die seitlich an der Trasse mittels Kleber montiert werden mussten. Auf die selbe Art und Weise sind die Masthalter für das Brückensegment gebaut und befestigt worden.

Darstellung der Halteklötze für die Oberleitungsmasten

Darstellung der Halteklötze für die Oberleitungsmasten

Dann geht es an die Böschung. Diese wurde aus Pappe, Papier und Tapetenkleister hergestellt. Nach alter Pappmaché-Methode kam eine leichte, einfache und preiswert herzustellende schräge Fläche zustande.

Böschung mit Pappmaché

Böschung mit Pappmaché

Leichte, preiswerte und stabile Böschung für die Rampe

Leichte, preiswerte und stabile Böschung für die Rampe

Die Böschung wird zu Ende geklebt und mit brauner Farbe angestrichen. Dabei handelt es sich um gewöhnliche Abtönfarbe, die später mit dem Kunstgras bedeckt wird.

Teil der Böschung angefertigt und grundiert mit Abtönfarbe

Teil der Böschung angefertigt und grundiert mit Abtönfarbe

Guter Kompromiss für die Optik mit der Pappmaché-Böschung

Guter Kompromiss für die Optik mit der Pappmaché-Böschung

Nun muss die Geländedecke aus Pappmaché geschlossen werden.

Geländedecke der Böschung auf einer Seite geschlossen

Geländedecke der Böschung auf einer Seite geschlossen

Geschwungener Gleisverlauf für die Rampe

Geschwungener Gleisverlauf für die Rampe

Wenn der Rest der Böschung geschlossen ist, kann der Rest der Oberfläche mit der braunen Farbe angestrichen werden. Die Fundamente für die Oberleitungsmasten haben einen grauen Anstrich bekommen, der Beton imitiert. Nun fehlt noch die Veredlung mit dem Kunstrasen und ein letzter Halter für einen Oberleitungsmast am Ende der Rampe.

Rampe größtenteils grundiert

Rampe größtenteils grundiert

Folgendes Bild zeigt noch die Einfachheit des Anschlusses an ein Roco geoLine-Gleis seiner Wahl am Ende der Rampe.

Roco geoLine einfach anstecken - fertig!

Roco geoLine einfach anstecken - fertig!

Verbunden mit dem Brückensegment wird die Rampe mit einem metallenen Winkel, durch den eine Metallschraube geführt wird.

Anschluss an das andere Rampensegment

Anschluss an das andere Rampensegment

Aufbewahren kann man die Rampe, in dem man in das große Holzstück, das als Basis der Rampe dient, ein Loch bohrt und es an eine an die Wand gedübelte Schraube hängt.

Aufhängen zur Aufbewahrung

Aufhängen zur Aufbewahrung

Wenn man das Loch an der richtigen Stelle bohrt, hängt es senkrecht nach unten und nimmt seitlich sehr wenig Platz weg. Der blau Pfeil zeigt die Schraube an der Wand und der rote das Loch in der Rampe.

Stabiles Grundbrett ermöglicht Aufhängen an Wand

Stabiles Grundbrett ermöglicht Aufhängen an Wand

Auf Bildern und in Videosequenzen nachfolgender Artikel kann man weitere Zwischenschritte dieser Rampenkombination und der Brücke sehen.

03. Januar 2012 von Linus

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