Verschiedenes zur Modellbahn, meist Spur H0, und zur großen Eisenbahn
Nun bekommt der Schienenbus und sein Beiwagen den letzten Schliff.
In Teil 1 konnte man sehen, was für eine Gurke das Ding am Anfang war, der zweite Teil zeigte die Vorbereitung und das Supern selber, und im Abschnitt 3 wurde das Altern begonnen. Hier macht nun das finale Finish aus dem Spielzeug ein richtiges Modellfahrzeug – fast.
Noch einmal ist der Luftpinsel zum Einsatz gekommen. Er hat einen angedeuteten Schmutzfilm an die Unterseite der Fahrzeuge gebracht. Dabei kam schwarz und hellbraun zum Einsatz.

Die Fenster mussten natürlich auch wieder eingebaut werden.

Auf der Anlage machte das Gespann dann auch eine gute Figur.

Oder der Triebwagen solo unterwegs…


Zwei winzige Fahrstudien gibt’s dann auch noch:
Obwohl dieses Modell nicht wirklich originalgetreu ist, hat man durch die farbliche Behandlung eine optische Aufwertung merken können. Abgesehen vom Spaß an der Veredlung und der Weiterentwicklung der eigenen Fähigkeiten. Es fällt auch am Schluss nicht mehr auf, dass die Beschriftung fast weg war/ist, denn der künstliche Schutz verdeckt sie ja sowieso.
03. Juni 2008 von Linus
Stichworte: Airbrush, Altern, Baubericht, DB800, Eisenbahn, H0, Märklin, Märklin-Nr.: 3016 + 4018, Modellbahn, Modelleisenbahn, Reparatur, Reparieren, Sanieren, Schienenbus, Supern
Abgelegt unter Altern/Supern, Hersteller, Märklin | Kommentare (1)
Nie wieder einen Beitrag verpassen mit dem individuellen Benachrichtigungsservice!
Hier kann man den Artikel kommentieren, eine Frage stellen oder etwas ergänzen.
Wir müssen uns aber ohne Angabe von Gründen vorbehalten, hier Hinterlassenes zu kürzen oder zu löschen.
Zum Supern/Altern Mä-Schienenbus:
Hallo Linus Technikfreund,
sehe gerade, daß der 4-teilige Report von 2008 ist – egal…
Habe selbst folgendes mit dem ollen 95′er (2 x VT und 2 x VB) von Mä gemacht:
1. Chassis der VT auf Radniveau “plattgemacht”
2. Inneneinrichtungen des Fleischmann 95 eingebaut (2 x VT, 2 x VB)
3. neuer Motor, neues Getriebe (in nur einen VT, der andere läuft als Dummy)
4. einfache Folienfenster
5. Dekoder in nur einem VT, Endbeleuchtungen an je einem VT-Ende (Conrad/tams-Einbausatz)
6. Zusammenstellung “Sandwich”: VT+VB+VB+VT mit durchgehender el. Verbindung (jedoch keine Innenbeleuchtung) und Wechsellicht an den äußeren VT-Enden.
Noch eine Story zu Schienenbussen, dieses Mal 98′er von Roco:
Die alten Wechselstrom-98′er von Roco bedürfen eines kompletten Neubaus der Beleuchtungsfunktion
(wurden zuvor digitalisiert).
Ich habe drei 98′er Kombinationen wie folgt umgebaut:
1. VT+VS: Fest gekuppelt, Wechsellicht entsprechend vorhandenem Beleuchtungsmaterial (Lichtleiter und Birnchen im Chassis, jetzt 22V) plus separates Birnchen für 3.Stirnlampe. Nachteil: Untrennbar.
2. VT+(VB+)VS: stromleitende, 4polige Kupplung, Umbau der Beleuchtung mit Conrad/tams-Umbausatz. Nachteil: Der VB paßt nur in diese Garnitur.
3. VT+…+VS: Wechsellicht im VT über Dekoder gesteuert, im VS über mechanischen Achsschalter und Permanent-Strom (mittels Kronenbahns Gleichrichter). Gimmick: Eigenbau einer elektrisch-mechanischen Kupplung (beide VT-Enden und Steuer-Ende des VS), die bei Ankuppelvorgang das jeweilige Stirnlicht ausschaltet.
Beispiel: Bei VS+VB+VT+Packwagen schalten sich die Beleuchtungen beiderseits am VT aus (einmal wg VB, einmal wg Packwagen). Hinge der Packwagen am VS, so würde sich dessen Stirnbeleuchtung komplett abschalten. In die Kupplung eingebaut ist ein einfacher Kontakt, der beim Ankuppeln geöffnet wird und damit den Lichtkreis unterbricht. Supersache, spart jede Menge Licht-Sonderfunktionen am Dekoder! Nachteil: Der VS benötigt eigenen Schleifer, Kuppelvorgang muß etwas “heftiger” erfolgen wg Kontaktfeder (FEder müßte weicher sein).
PS Beim Roco-98 kostete ein VB in WS gerade mal 20 DM – Modellbahners Welt war noch finanzierbar! Ich hatte damals 3xVB mit 3xVS sowie 4xVB gekauft…
Habe noch ein paar andere, teils exotische und “das-geht-nicht” Eigen- und Umbauten im Regal stehen (kibri-2-Wege-MB-Trac, “echter” Langmaterialzug, Roco-Turmunimog, jede Menge Umbauten WS/GS => WS-dig, SchiStra mit Lenkschleifer etc etc etc) – falls Interesse besteht…
Habe derzeit keine Anlage, ca. 300 Loks von ca. 20 Firmen, H0-3L-WS-dig.
Ich bezeichne mich nicht als Profi, ist alles nur Hobby!
Grüße,
Werner Koch.
PS “LaLo” in der e-Mail steht halbamtlich für Langenlonsheim, am Anfang (Ende?) der rund 110 km langen Hunsrückquerbahn von Langenlonsheim nach Hermeskeil.